Monte Generoso 1700m «Via Variante».
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Quelle vom 07.01.2019: https://map.geo.admin.ch / 500m.
Sonntag 6. Januar 2019:
…, Rovio 498m an 08.30.
Rovio 498m -> auf «weissrotweiss» bezeichneter Strasse/Waldstrasse/Pfad -> Al Pra da Piòda 637m -> Al Perustábiu ≈1235m (10.30). Al Perustábiu ≈1235m (10.40) auf «weissblauweiss» bezeichneter Route (siehe oben in LK mit blauen Abschnitten) -> Sattel 1647m zwischen Baraghetto 1693m und Monte Generoso 1700m (12.00).
Abstieg zu «Fiore di pietra» von Mario Botta auf 1601m (fahrplantechnisch heisst es hier «Genereso Vetta»), sehr angenehmer und empfehlenswerter Aufenthalt im Restaurant der «Fiore di pietra». 13.15 Talfahrt, Rückreise, Winterthur an 17.21.
Edith Amsler © 2019
Hansjörg Kley © 2019
Sonntag 6. Januar 2019, 08.35:
Rovio Dorfplatz: Wegweiser, die Zeitangabe von 4h für die «Via Variante» ist sehr grosszügig bemessen.
Sonntag 6. Januar 2019, 08.35:
Rovio Dorfplatz.
Hansjörg Kley © 2019
XXX © 2019
Sonntag 6. Januar 2019, 10.15:
Quelle auf ≈1140m.
Sonntag 6. Januar 2019, 10.30:
Hansjörg Kley und Edith Amsler bei der Hütte auf Al Perustábiu ≈1235m.
Edith Amsler © 2019
Sonntag 6. Januar 2019, 11.00:
Route beim Couloir unterhalb des Kamels. Der Pickeleinsatz war für potentielle Absteiger gedacht, im Aufstieg ist diese Stelle eigentlich problemlos.
Hansjörg Kley © 2019
Sonntag 6. Januar 2019, 11.15:
Der einigermassen horizontale Pfadverlauf bis unterhalb der "Villa" ist nicht schwierig. Bei dem zu erwartenden Wind 80km/h bis 120km/h ist ein Helm sehr zu empfehlen. Aber auch als Schutz bei wenigen Stellen, um den Kopf nicht anzuschlagen.
Hansjörg Kley © 2019
Sonntag 6. Januar 2019, 11.35:
Spektakuläre Szene, diese Passage ist durch die neuen Sicherungen weitestgehend entschärft. Am Horizont eine etwas zerfallene Villa. Die alte Stahlbrücke mit den zwei Steinplatten wurde erhalten und liegt knapp erkennbar unter der neuen Stahlbrücke.
Edith Amsler © 2019
Sonntag 6. Januar 2019, 12.00:
Stao Monte Generoso 170mm: Blick auf die "Villa" und Barghetto 1693m. Ganz unten am Bildrand in der Mitte ist eine Markierung «weissblauweiss» und der Schriftzug «Via Variante» erkennbar.
Angetroffene Verhältnisse:
Sehr trocken, lediglich an zwei Stellen etwas Schnee bzw. Eis. Im unteren Teil war an einigen wenigen Stellen wegen dem Laub besondere Vorsicht geboten, da im Gegensatz zu Schnee die Unterlage überhaupt nicht stabil wird.

Charakterisierung der Tour, Hinweise:
Die Route wurde von Major Angelo Gianola (Grenzwachtcorps) angelegt.
Quelle: Buch von Eugen E. Hüsler und Daniel Anker, Bibliographische Angabe siehe unten.
Die Route wurde im 2018 saniert und «weissblauweiss» markiert. Trotzdem sollte die Route bei Nässe nicht begangen werden. Im Abstieg deutlich schwieriger als im Aufstieg.

Der Besuch von Hansjörg Kley zeigte Wirkung. Am 07.01.2019 wurde für eine Markenanmeldung N° 00166/2019 getätigt...

Schwierigkeitsbewertung:
K2/T5 gemäss «Die Klettersteige der Schweiz» von Eugen E. Hüsler und Daniel Anker 4. Auflage 2017; AT-Verlag ISBN 978-3-03800-993-1.
Ob die sanierte Route nun als T4+ oder T5+ zu bewerten ist, bleibt irrelevant. Es sind weder die technischen Schwierigkeiten und auch nicht die Schwierigkeiten bei der Routenfindung, die die Beurteilung ausmachen, sondern allein die Exposition ist zu beachten. Trittsicherheit ist hier «indispensable». Dies betrifft vor allem den Steilaufstieg bis zum Beginn der Querung auf ≈1520m.

21.02.2019 by Webmaster